Auch in diesem Herbst durften wir Teil dieses besonderen Ereignisses in Sopron sein: Mit den Weinen und Schaumweinen unserer Weingüter Kúria Sopron und Etyeki Kúria konntet ihr im Innenhof des Restaurants Erhardt Bekanntschaft schließen.
Es war schön zu sehen, wie die alten Höfe, Keller und Straßen mit Leben erfüllt wurden und bei einem Glas Wein Gespräche, Begegnungen und neue Entdeckungen entstanden. Vielleicht liegt genau darin die größte Stärke von Hey, Poncichter!: menschlich, ungezwungen und stimmungsvoll. Traditionsbewusst und dennoch nicht altmodisch. Elegant und trotzdem entspannt.
Und all das vor dem Hintergrund eines der spannendsten historischen Stadtviertel Soprons.
Wer waren die Poncichter?
„Poncichter“ ist eine besondere, deutschen Ursprungs entstammende Bezeichnung Soprons für die Weinbau treibenden Bürger der Stadt. Der Name leitet sich vom deutschen Wort Bohnenzüchter, also „Bohnenproduzent“, ab: Die Soproner Winzer bauten zwischen den Rebzeilen nämlich auch Bohnen und anderes Gemüse an. So ergänzten sie ihr Einkommen aus dem Weinbau, während Weinberge und städtisches Leben eng miteinander verbunden waren.
Das historische Poncichter-Viertel, der heutige nordwestliche Stadtteil, ist ein wichtiges Zeugnis dieser Lebensform. Im 19. Jahrhundert prägte es maßgeblich das Erscheinungsbild Soprons, und die Winzer verkauften ihre Weine einst auch in ihren eigenen Häusern, den sogenannten Buschenschankok.
Und Hey, Poncichter! bringt diese Welt auf ganz natürliche Weise zurück – nicht als Museum, sondern als lebendiges, zeitgemäßes Gemeinschaftserlebnis.
Bei der Veranstaltung öffnen sich mehrere kleinere Orte im historischen Poncichter-Viertel – Keller, Höfe und Gastronomiebetriebe – und die Besucher können die Umgebung zu Fuß entdecken, während sie den Winzern und Weinen der Weinregion Sopron begegnen.
Deshalb lieben wir es
Für Kúria Sopron sind Anlässe besonders wichtig, die nicht nur vom Wein handeln, sondern ihm auch einen Ort, eine Geschichte und Gemeinschaft hinzufügen.
Hey, Poncichter! ist genau so ein Anlass. Die Veranstaltung zeigt, dass ein historisches Stadtviertel nicht nur bewahrt, sondern immer wieder neu mit Leben erfüllt werden kann. Dass Tradition frisch sein kann und Wein nicht nur in einem Glas, sondern auch in der Geschichte eines Ortes entstehen kann.
Wir danken dem Restaurant Erhardt, dass es seinen Innenhof mit uns geteilt hat, und natürlich allen, die für ein Glas Wein, einen gemeinsamen Anstoß oder einfach ein gutes Gespräch bei uns vorbeigeschaut haben.
Wir wünschen uns noch, noch, noch mehr solcher Veranstaltungen. Wir werden auf jeden Fall dabei sein.


